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Allergie - was ist das eigentlich?

Allgemeines

Unter einer Allergie versteht man eine vom "normalen" Verhalten des Organismus abweichende Reaktion auf bestimmte körperfremde Stoffe (Allergene). Bei einer allergischen Reaktion kommt es zu einer teilweisen Überreaktion oder auch falschen Reaktion der natürlichen Immunabwehr.

Die oft beklagte aktuelle Zunahme vom Allergien, vor allem auch bei Kindern, hat vor allem zwei wichtige Ursachen: einerseits haben sich die Nachweismethoden verbessert, zum anderen vergrößert sich die Zahl von potentiell Allergenen Substanzen, denen unsere Körper ausgesetzt sind, sozusagen täglich (z.B. Chemikalien in Haushalt, Arbeitsplatz oder Freizeit, neue Arzneimittel, exotische Früchte, Gemüse, Gewürze, Nahrungsmittelzusatzstoffe, Konservierungs- und Stabilisierungsmittel in Fertiggerichten u.a.m.).

Die Auseinandersetzung des Körpers mit ständig neuen Substanzen führt deshalb in bestimmten Berufen, aber auch im Haushalt häufiger zu Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. allergischen Erkrankungen. In Nicht-Industrieländern und bei ländlicher Bevölkerung sind Allergien dementsprechend auch seltener anzutreffen.

Die Bereitschaft, auf bestimmte Stoffe allergisch zu reagieren, ist angeboren. Wenn Eltern z.B. an einer Tierhaar-Allergie oder allergischen Hautkrankheiten leiden, können Kinder zu "Heuschnupfen" werden. Erste Symptome einer Pollen-Allergie zeigen sich meist vor dem 20. Lebensjahr, aber spätere Erkrankungen sind nicht ausgeschlossen; deutlich ist die Zunahme dieser Erkrankungen auch bei Schulkindern. Wann Nahrungsmittel- oder Kontakt-Allergien auftreten, hängt vom Zeitpunkt des Erstkontakts wie auch von der Allergenmenge ab.

Wie entsteht eine allergische Reaktion?

Körpereigenes Immunsystem

Angeborene Immunität

Das körpereigene Abwehrsystem schützt vor Krankheitserregern und Schadstoffen. (Man spricht auch von Autoimmunität oder angeborener Immunität.) Kommen sog. Antigene (das können z.B. allergieauslösende Substanzen sein) mit Haut oder Schleimhäuten in Kontakt, wird das Immunsystem alarmiert - eine "Kaskade von Abwehrreaktionen" wird ausgelöst. Ein wichtiger Schritt ist dabei die Antikörperbildung durch das Immunsystem. Antikörper sind ganz spezifische, für einen bestimmten "Eindringling" hergestellte Eiweiße, die ihn fest an sich binden können (Antigen-Antikörper-Reaktion) und mit Hilfe von Botenstoffen dem Immunsystem melden, dass weitere identische Antikörper gebraucht werden, um die Invasion dieser Eindringlinge zu verhindern. Dabei ist die Antikörperbildung dem Bedarf angepasst, d.h. der Menge an Antigen oder Immunogen (also der die Allergie auslösenden Substanz) , die vom Körper "dingfest" und "unschädlich" gemacht werden muss. Auch bei wiederholtem Antigen-Kontakt bleibt die Reaktionsfähigkeit des Körpers unverändert. 

 

 

Allergische Reaktion  

 

Der für den Betroffenen spürbaren allergischen Reaktion (Überempfindlichkeitsreaktion) geht ein erster Kontakt mit dem Allergen voraus, der vom Betroffenen meist völlig unbemerkt stattfindet, und zu einer Antikörperbildung gegen das vermeintliche Antigen, in diesem Fall das Allergen, führt - es handelt sich um die sog. Sensibilisierung. Bei einem nächsten Kontakt mit dem Allergen reagiert das Immunsystem dann mit einer "falschen Reaktion", nämlich einer heftig überschießender Abwehr auf die "Fremdkörper", die eigentlich ganz harmlose, unschädliche Substanzen sind - z.B. Pollen, Kuhmilch, Lebensmittelzusatzstoffe. Das Immunsystem ist in Alarmbereitschaft versetzt und es werden fälschlich übermäßig viele, viel zu viele Antikörper gebildet sowie Mittlersubstanzen aktiviert und freigesetzt, die die Symptome einer Allergie auslösen.

Jede Substanz, die der Organismus als fremd erkennt und die eine Immunreaktion bzw. Immunantwort auslösen kann, ist ein Antigen (= Immunogen). Antigene, die in bestimmter Weise eine krankmachende Reaktion auslösen, heißen Allergene.

Beispiel: Pollen-Allergie - Heuschnupfen:

Nach dem ersten, mehr oder weniger unbemerkten Kontakt mit Pollen verursacht der darauffolgende Pollen-Kontakt mit der Nasenschleimhaut (i.d.R. in der nächsten Blütezeit) eine Alarmierung des Immunsystems - die überschießende Antigen-Antikörper-Reaktion führt dazu, dass aus den sog. Mastzellen neben anderen Substanzen Histamin freigesetzt wird. Vor allem das Histamin verursacht die unangenehmen Symptome, wie Niesen, Schleimhautschwellung, laufende Nase, gerötete und tränende Augen.

 

 

Allergien und Verlauf  

 

 

 

Dauer und Schwere der Allergie-Symptome hängen individuell vom Betroffenen selbst ab (Alter, gesundh. Verfassung) und der Art der Allergie. So sind Pollenallergien zeitlich begrenzt (man bezeichnet sie als saisonal), Allergien gegen Hausstaub (das ist in Wirklichkeit vor allem eine Allergie gegen Hausstaubmilbenkot) das ganze Jahr über möglich.

 

Mit Ausnahme von allergischen Reaktionen auf Insektengifte, Arzneimittel und auf bestimmte Nahrungsmittel, die oft sehr schwer sein können und dann sofortiger ärztlicher Hilfe bedürfen, können andere Allergien zwar sehr unangenehm sein, sie sind im Grunde aber meist harmlos.

 

 

 

Pollen-Allergie

 

 

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Pflanzenpollen oder Blütenstaub sind die bekanntesten Allergenträger, Pollenallergien die häufigsten Allergien in Deutschland (betroffen sind ca. 10% der Bevölkerung). Die Erkrankungen sind saisonal begrenzt. Die Beschwerden treten in der Blütezeit der windbestäubten Gräser, Bäume und (Un-)Kräuter auf, von Frühling bis Sommer. Die wichtigsten Allergieauslöser sind Birke-, Erle-, Hasel-Pollen, verschiedene Gräser- und Roggenpollen sowie die Pollenkörner der Kräuter Beifuss und Wegerich.

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Die Pollenkörner windbestäubter Pflanzen sind in deren Blütezeit in hohen Konzentrationen in der Luft; vom Wind können sie bei trockenem Wetter mehrere Hundert Kilometer weit getragen werden. Bei Kontakt mit der Schleimhaut der Augen oder Atemwege führen sie beim Pollen-Allergiker in kurzer Zeit zu den bekannten Symptomen - Augentränen, Niesen, Fließschnupfen, Husten oder auch Atemnot.

Abbildungen: Birkenpollen (oben), typischer Graspollen (unten)

 

Informationen, um Vorsichts- oder Vorbeugemaßnahmen treffen zu können, geben

 

Pollenflugkalender: erhalten sie in Ihrer Apotheke oder von Ihrem Arzt in gedruckter     

                              Form. Er informiert Sie allgemein über Blütezeit von Bäumen, 

                              Gräsern und Kräutern

Pollenwarndienst:   Telefonisch können Sie sich über den aktuellen, täglichen 

                               Pollenflug im eigenen Wohngebiet unter der Telefonnummer 

                               (01 90) 11 54 80 informieren.

 

 

 

Kreuz-Allergien:

 

Aus Pollen-Allergikern können Nahrungsmittel-Allergiker werden, die dann letztlich beiden "Gruppen" angehören. Das geschieht dann, wenn die auf das erste Allergen gebildeten Antikörper mit einem verwandten Allergen in Kontakt kommen. Während es plausibel erscheint, dass ein Haselpollen-Allergiker auch Haselnüsse nicht verträgt, scheinen allergische Reaktionen bei Beifußpollen-Allergie auf Sellerie, Karotten, Fenchel, Anis, Dill, Liebstöckel, Kümmel oder Kamille nicht so selbstverständlich zu sein. Die Erklärung dafür ist: alle diese Pflanzen gehören einer Familie an.

Als häufig auftretende Kreuzallergien sind bekannt:
Baumpollen-Allergien mit Kern- und Steinobst (z.B. Birkenpollen/Äpfel)
(Un-)Kräuterpollen-Allergien mit bestimmten Gemüsearten oder Gewürzen (s.o.)
Bei Gräserpollen-Allergikern wird gelegentlich Honig-Unverträglichkeit beobachtet - sie kommt durch Pollenverunreinigungen zustande, nicht durch den Honig selbst.

Unverträglichkeiten äußern sich in Juckreiz in Hals und Rachen, Lippenschwellung und Bläschen auf der Mundschleimhaut.

 

 

Nahrungsmittel-Allergie:

 

Die Liste allergieauslösender Nahrungsmittel ist beliebig lang. Häufig werden Allergien im Zusammenhang mit Vollmilch, Hühnereiweiß, Fisch, Obst, Nüssen, Gemüse und Gewürzen beobachtet. Sesam-, Kiwi- und besonders Soja-Allergien nehmen zu. Wobei erschwerend hinzukommt, dass Sojaeiweiße in der modernen Nahrungsmitteltechnologie in Zwischenprodukten und Fertiggerichten immer häufiger eingesetzt werden. Allergische Beschwerden treten im Mund- und Magen-Darm-Bereich auf, sind aber auch häufig systemischer Art; d.h., sie betreffen den ganzen Körper. Bei besonders stark ausgeprägter allergischer Reaktionsbereitschaft kann ein lebensbedrohlicher Schockzustand auftreten. (s.a. Allergie und Symptome). Da die moderne Lebensmitteltechnologie zur Verfeinerung und Konservierung sozusagen aller Fertigprodukte zwar teilweise deklarierte, aber selten sichtbare Zusatzstoffe und Ingredienzien verwendet, ist für Allergiker bei ihnen ganz besondere Vorsicht geboten!

Woran man kaum denkt: auf Hühnereiweiß kann man in Rotwein und Campari stoßen, auf Soja und Erdnuss in Schokolade.

Hausstaub(milben)-Allergie:

 

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Weitergehende  Informationen 

über Milben finden Sie hier

Milben, in jedem - auch dem saubersten! - Haushalt überreichlich zu finden, ernähren sich von Hautschuppen. Deshalb sind sie bevorzugt auch nahe ihrer Nahrungsquelle, in Matratzen und Betten zu finden, aber auch in allen textilen Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen. Textilien aus Natur- oder Kunststoff-Fasern sind bei den Milben gleichermaßen beliebt, glattes Leder dagegen weniger. Teppichböden "finden Milben gut", Fußbodenheizungen entziehen ihnen die Lebensmöglichkeiten drastisch. Optimale Lebensverhältnisse finden Milben bei gemäßigtem, feuchtem Klima, bei 20-30°C und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 65-80% - also in mitteleuropäischem Klima. Bei niedrigeren Temperaturen und vor allem bei niedrigerer Luftfeuchtigkeit kommen sie dagegen deutlich weniger vor. Deshalb sind Orte, die über 1500 m Höhe liegen so gut wie milbenfrei. Das eigentliche Allergen steckt im Milbenkot, der als feinster Staub eingeatmet wird, und Allergien, die sich in Nies- und Juckreiz, tränenden Augen, auch Atemnot äußern können, auslösen kann.

 

 

 

 

 

Tierhaar-Allergie:

 

Zunehmende Tierhaltung im häuslichen Bereich hat vermehrt zu Allergien auf Tierhaare, -Hautschuppen, bei Katzen auch auf ihren Speichel, geführt. Bei solchen Allergien muss nicht nur an im Haushalt lebende Tiere gedacht werden, sondern auch an Felle, Rosshaar, Angorawolle, und an damit evtl. ausgestattete Einrichtungsgegenstände. Schafwollpullover können Allergen wirken, andererseits können lokale Hautreaktionen auch durch die "harte" Wolle ausgelöst werden, ohne dass eine Allergie vorliegt.

Allergische Reaktionen können heftig sein, mit Schnupfen, Nies- und Juckreiz, Hautausschlag und teilweise starken Atembeschwerden. Selbst nach Entfernen des Haustiers, der einzigen Möglichkeit, den direkten Kontakt zu meiden, muss der Allergiker noch viele Wochen mit Beschwerden rechnen, weil sich die Allergene weiterhin in der Innenraumluft befinden.

Bekannt ist, dass viele Katzen-Allergiker nie selbst eine Katze hatten. Bereits Allergenkontakt über Bekannte mit Katzen zuhause oder nur durch Kleidung von Katzenhaltern scheint für die Entwicklung einer Allergie auszureichen bzw. zu Beschwerden zu führen. Hauptallergen-Quelle ist der Katzenspeichel; Kater sollen mehr Allergen freisetzen als weibliche Tiere. Wenn Tiere "abgeschafft" werden müssen, dann aber das Tier bitte nicht aussetzen - meist lässt sich in der Bekanntschaft ein neues liebevolles "Herrchen/Frauchen" finden!

 

 

Schimmelpilz-Allergie:

 

Die Pilzsporen (sie sind die "bösen" Auslöser einer Schimmelpilzallergie) kommen eigentlich überall vor; sie werden wie Blütenpollen in großer Menge gebildet und mit dem Luftstrom verteilt. Schimmelpilze gedeihen besonders gut in feuchtem Milieu; entsprechend ist vermehrt mit Sporen bei feuchtwarmer Witterung, in der Umgebung von Feuchtigkeit anziehendem Material (z.B.Kompost, Blätterhaufen, Holzstapeln), in ganzjährigen Schattenbereichen, in Gewächshäusern u.a.m., zu rechnen. Im Hausinneren sind es oft (feuchte) Kellerräume, aber auch Wohnraum, der feucht genug ist, um Schimmelpilzen ein optimales Milieu zu bieten. Daneben gibt es im Haushalt auch genügend Plätze, die Schimmelpilze geradezu anziehen: Brotkästen, Topfpflanzen, Gummidichtungen, atmungsinaktives Mobiliar, Enge zwischen Einrichtung und Wänden.

Schimmelpilz-Allergien können auch durch "nicht verschimmelte" Nahrungsmittel ausgelöst werden, z.B. Essig, Tee, Fruchtsäfte. Auftretende Beschwerden gleichen denen einer Pollenallergie.

 

 

Kontakt-Allergie:

 

Häufig vorkommende Kontakt-Allergien entstehen vor allem durch Nickel in diversen Gebrauchsgegenständen (z.B. in Modeschmuck, Uhrarmbändern, auch in Goldlegierungen; Silber und Platin sind dagegen sicher). Farbstoffe in Kleidung, Latex in Gummihandschuhen, Vulkanisierungsbeschleuniger in Gummisohlen von Turnschuhen, Konservierungs- und Duftstoffe in Kosmetika oder Waschmitteln, Chromsalze zur Gerbung von Leder, Edel-/Tropenhölzer als Schmuck verarbeitet oder im Handwerksbetrieb sind als wichtige Allergenträger bekannt.

Bei Kontakt entstehen Haut-Rötung, Pusteln oder Hautverfärbungen. Besondere Vorsicht ist geboten bei Unverträglichkeit von Duftstoffen im Zusammenhang mit UV-Licht; es können phototoxische Reaktionen auftreten (s.a. Sonnenallergie; Allergie und Symptome).

Kreuzreaktionen:
Bei Nickel-Allergie können Unverträglichkeiten mit nickelhaltigen Lebensmitteln auftreten: Nüsse, Kakao, Schokolade, Soja, schwarzer Tee.

 

 

Bienen-/Wespenstich-Allergie:

 

Neben Rötung und Schwellung, die auch bei Nicht-Allergikern beeindruckend sein können, tritt bei Personen mit Bienen-/Wespengift-Allergie eine Allgemeinreaktion des Organismus mit Kreislaufkollaps, nesselfieberartigem Hautausschlag bis hin zum allergischen Schock auf. Bienen-/Wespenstich-Allergien müssen sofort ärztlich behandelt werden; einer Behandlung dienlich ist es, wenn der Betroffene sagen kann, ob er von einer Biene oder Wespe gestochen wurde. Da solche Allergien lebensbedrohlich sein können und weil künftige Kontakte nicht grundsätzlich vermeidbar sind, sind Notfall-Medikamente, die vom Arzt verordnet werden, im Frühjahr und Sommer immer griffbereit zu halten. Ein informierender Allergiepass kann im Notfall einem fremden Arzt helfen, notwendige Maßnahmen schneller zu ergreifen.

Evtl. bestehende Allergien müssen sorgfältig ausgetestet und frühzeitig behandelt werden. Durch verschiedene Maßnahmen ist Allergenkontakt vermeidbar, Beschwerden können gelindert werden.

 

 

Persönlicher Allergietest  

 

 

 

 

Sie können einen einfachen Allergietest selber durchführen. Beantworten Sie die Fragen in der folgenden Tabelle mit ja oder nein!

 

 

Leiden Sie an folgenden Symptomen oder Beschwerden?

 

ja

nein

Gerötete, tränende evtl. juckende Augen

Niesen, Fließschnupfen, Juckreiz in der Nase

Pfeifender Atem, Atemnot, Husten

Juckender Hautausschlag, Rötungen, Pusteln

Magen-Darm-Beschwerden, häufig Durchfall

Können Sie Situationen ausmachen, wo Sie solche Beschwerden wiederholt bemerkt haben?

Zu bestimmten Tages- oder Jahreszeiten

An ganz bestimmten Orten (z.B. bestimmte Räume in der eigenen Wohnung, bei Bekannten)

Bei Tätigkeiten (Staubwischen, -saugen, Betten machen, bei best. Hobbys; draußen: Sport, Gartenarbeit)

Beim Essen/Trinken von z.B. - Milch, Eiern, Obst, Gemüse, Fisch, Nüssen, best. Gewürze

Bei Tierkontakt oder Kontakt mit Personen, die ein Haustier haben

Beim Tragen bestimmter Kleidungsstücke, Verwendung von Kosmetika oder im Zusammenhang mit Wäschewaschen

Wenn Sie von einer Biene/Wespe gestochen werden, reagieren Sie neben Rötung und Schwellung an der Einstichstelle auch mit

anhaltendem Juckreiz und Hautausschlag über den ganzen Körper und/oder

mit Schwindelgefühl, Übelkeit, Atemnot

 

 

 

Auf Reisen

 

 

 

 

Reisevorbereitung

 

 

 

 

Eine umsichtige Planung vor Reisebeginn schützt vor vielen unliebsamen Zwischenfällen.

 

 

 

 

Allgemeines

 

 

 

 

Wer nicht allein reist, sollte Mitreisende über seine Situation als Allergiker aufklären, welche Symptome bei allergischer Reaktion oder Unverträglichkeit auftreten können und was dann genau zu tun ist. Mitreisenden, unter Allergien leidenden Kindern sollte beigebracht sein, dass sie jegliche Reaktionen, die sie bei sich bemerken, sofort, am besten durch ein ganz bestimmtes, vorher ausgemachtes Zeichen, melden.  

 

  •   Generell gilt für alle Allergiker, dass Pflanzen im Norden (Skandinavien) später blühen als in   Deutschland    - es verschieben sich also die "gefährlichen"    Zeiten nach hinten...

  •   An der See sind Pollen seltener - wenn die vorherrschende Windrichtung "von See" ist.

  •   Im Gebirge kommen Pollen und Hausstaubmilben seltener als im Flachland vor- "je höher umso seltener"       ist die Faustregel.

 

 

Heilpraktikerbesuch

 

   

  1. Vor Abreise sollten mit dem behandelnden Heilpraktiker notwendige Medikamente besprochen werden. Es empfiehlt sich, immer mehr Medikamente mitzunehmen, als man erwartungsgemäß brauchen würde. Verschreibungen sollten ausreichend sein!

An Notfall-Ausweise denken!

      

  1. Für ganz Vorsichtige: Man kann beim deutschen Bundesverlag, PF 1320, 5303, Bonn den europäischen Notfallausweis, der in 9 Sprachen abgefasst ist, beantragen. Von allen schriftlichen Unterlagen, die man evtl. mitnimmt, gehört eine Kopie ins Handgepäck, die andere in den Koffer.  

Soll ein Notfallset mitgenommen werden, lassen Sie sich über Anwendung und Handhabung genau aufklären! Für einige Reiseländer müssen Sie schriftliche Bestätigungen in der Landessprache (!) mitführen, um welche Präparate oder Gerätschaften (Spritzen) es sich handelt und zu welchem Zweck Sie, sie mit sich führen und das sie für Sie notwendig sind (für den Fall einer Zollkontrolle)! Noch einige Hinweise für ganz Vorsichtige: Bewahren Sie Medikamente und Hilfsmittel wie Bargeld, aber nie zusammen mit diesem auf! Auch die Aufbewahrung in einer mit einem roten Kreuz gekennzeichneten Tasche ist nicht ratsam. Medikamente sind in dem Reiseland Ihrer Wahl vielleicht sehr teuer und daher für Diebe verlockend! Sicher ist es zweckmäßig, den Medikamentenvorrat zu teilen und an verschiedenen Stellen aufzubewahren. 

 

  1. Für den Flug gehören die Medikamente ins Handgepäck, auch wenn Sie, sie  während des Fluges an sich gar nicht benötigen (warum ins Handgepäck? Der Anteil an verlorengegangenem Gepäck kann relativ hoch sein!).
    Beim Packen des Handgepäckes ist darauf zu achten, dass bei den meisten Fluggesellschaften nicht nur die Ausmaße sondern auch das Gewicht des Handgepäckes limitiert ist (meist auf 8 kg). Wichtige Medikamente und Hilfsmittel sollten so im Handgepäck verstaut sein, dass man, wenn das Handgepäck partout nicht als solches akzeptiert wird, mit einem Griff die Medikamente herausnehmen und an Bord tragen kann.

 

  1. Medizinische Versorgung: bei Reisen in "exotische" Länder oder bei Rundreisen sind nicht immer Verhältnisse wie zuhause anzutreffen. Ob vor Ort Hilfe im Notfall gesichert ist, ob rezeptpflichtige Medikamente überhaupt erhältlich sind, weiß entweder der Arzt, der Reiseveranstalter oder letztlich ist es im Hotel oder bei der Reiseleitung zu erfragen.

 

 

Reisebuchung

 

 

 

Informieren Sie sich rechtzeitig im Urlaubshotel, welche "Küche" zu erwarten ist. Sagen Sie Bescheid, dass für Sie eine spezielle Kost zubereitet werden muss. Fragen Sie nach Zimmern mit Kochgelegenheit.

Informieren Sie die Airline mindestens 48h vor Abflug, dass sie Ihr spezielles Menü berücksichtigen kann.

 

 

 

 

Bei Abreise  

 

 

 

Sorgen Sie dafür, dass alle Ihre Medikamente immer griffbereit sind. Essen Sie vor der Reise und nehmen Sie sich ausreichend zu Essen mit, für den Fall, dass man das "Sonderessen" für Ihren Flug vergessen hat oder Sie nicht sicher sein können, dass Sie das Essen vertragen (eine Deklarationspflicht besteht nicht).

Auch wenn Sie mit dem Auto verreisen, essen Sie kurz vor Abreise zuhause und planen Sie rechtzeitig auf der Route geeignete Restaurants ein, bzw. nehmen Sie ausreichend Proviant mit.

 

 

 

 

Unterwegs - im Urlaub  

 

 

 

 

Auf dem Flug: Überprüfen Sie, ob Sie alle notwendigen Medikamente (evtl. Notfallset) griffbereit in Ihrem Handgepäck haben. Informieren Sie die Flugbegleitung über Ihr medizinisches Problem und sagen Sie, wie Ihnen geholfen werden

 

 

 

Essen

 

 

   

Essen im Hotel

Essen außerhalb

Stellen Sie sicher, dass Ihre "spezial order" in der Hotelküche bekannt ist. Wenn nicht, informieren Sie spätestens jetzt darüber.

Vorinformationen können Sie in Restaurantführern oder an der Rezeption erhalten. Versuchen Sie, fremde Restaurants an den Wochenenden, wo "alle" essen 

 

gehen, zu meiden. An anderen Tagen wird man Ihrem Problem mehr Aufmerksamkeit widmen.

Bevor Sie ein Restaurant betreten, sehen Sie sich die Speisenkarte an, ob Sie hier überhaupt ein geeignetes Essen finden. Fragen Sie vor einer Essensbestellung genau nach den Zutaten und der Zubereitung (Würzmischungen, Zusatz-, Farbstoffe, Konservierungsmittel etc.).

Essen Sie nicht in irgendwelchen Garküchen; es könnte - wie oft im Privathaushalt - ein "Löffel für alles" hergenommen werden.

Wenn Sie Milch-Allergiker sind, denken Sie daran, dass in italienischen Gerichten oft Käse - nicht sichtbar - verarbeitet wird.

Wenn Sie eine Fischallergie haben, meiden Sie Fischrestaurants ganz. Denn häufig werden auch Nicht-Fischgerichte in dem Öl oder auf demselben Grill zubereitet wie der Fisch. Nuß-Allergiker sollten weder chinesische, Thai-, noch afrikanische Speisen essen; in solchen Gerichten werden oft alle möglichen Nüsse verwendet.

Falls Sie "nur" Pollen-Allergiker sind, denken Sie beim Essen daran, dass Kreuzallergien möglich sind: Birkenpollen/Kernobst; Graspollen/Erdnüsse, Soja (in Brot, Kuchen, Fertigsoßen, Käse, Softeis, Fruchtsaft).

                       
Für eine ausführliche Beratung stehe ich ihnen gerne per Mail oder Telefon zur verfügung.

Copyright © 2002 Naturheilpraxis Mandt
Stand: 23. April 2008

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Stand: 24. April 2018

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